Wenn es nach der Natur ginge, gäbe es diese Kombination überhaupt nicht. Das junge Leben verdrängt das ältere. So ist der Lauf der Dinge. Was aber wenn uns die Ausnahme trifft und die Kinder vor den Eltern gehen müssen? Nicht nur für Eltern eine schreckliche Vorstellung.

Der Umgang mit Eltern und Angehörigen, die den unvorstellbaren und quälenden Verlust eines Kindes verarbeiten müssen, gehört ganz ohne Zweifel zu den schwersten Aufgaben eines Bestatters und geht weit über seine Kompetenz hinaus. Daher ist es der Familie Gimball ein Bedürfnis, in dieser Grenzsituation, mit erfahrenen und sehr einfühlsamen Kindertrauerpsychologen die Angehörigen zu stützen.

Kinder die ihre Eltern oder einen vertrauten Menschen verlieren dürfen kein Trauma erleben. Der natürliche Umgang mit dem Tod und die Einbeziehung der Kinder in die gesamte Trauerarbeit, ist die beste Voraussetzung den Tod als Teil des Lebens verstehen zu lernen.